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Montag, 5. März 2012

Erwischt!

Drei Wochen nicht geschrieben, da muss doch was faul sein. Ja ja, wir geben ja schon zu, wir sind Zuhause! Der Flug verlief ohne Probleme und nachdem wir eine Woche lang bei meinem Bruder ohne Internet hausen mussten, ist nun unsere Wohnung auch wieder frei und wir sind so richtig Zuhause Zuhause.

Vielen lieben herzlichen Dank für die zahlreichen Besucher und die Kommentare!! Es war uns eine Freude, euch an unserem Kanadatrip teilhaben zu lassen!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Kanada ist Tim Hortons



Die womöglich größte kanadische Errungenschaft nach Justin Bieber ist Tim Hortons. Kanada ist Tim Hortons, ist doch jeder freie Fleck auf der Straße, im Gebüsch und selbst in der letzten Prärie Winnipegs mit Tim Hortons-Kaffeebechern markiert. Mitunter besitzt dieser Umstand sogar eine durchaus beruhigende Wirkung, wenn man im tiefsten Dickicht des Vancouver Stanley Parks doch noch ein Zeichen von Zivilisation in Form eines Tim Hortons-Bechers wiederfindet. Dieser Becher sagt dir: "Du bist nicht allein."
Aber ein Tim Hortons-Becher wäre kein Tim Hortons-Becher, wenn er nicht auf multidimensionaler Ebene Botschaften aussenden würde. Er drückt nämlich auch aus: "Du bist ein wahrer Kanadier." Egal, wie viele Fuchsschwanzimitate du an deinen Taschen trägst - erst, wenn du mit einem Tim Hortons-Becher durch die Öffentlichkeit ziehst, bist du ein echter Kanadier. Was nämlich für den Japaner die Kamera und für den Amerikaner seine Flagge, ist für den Kanadier sein Tim Hortons - oder wie die wahren Kanadier es liebevoll ausdrücken - sein Timmys-Becher. Wäre Kanada als erstes auf dem Mond gelandet, hätten sie dort einen Timmys-Becher platziert.
Das Besondere an dem Kaffeehaus Tim Hortons ist, dass man dort Kaffee bekommt. Bestellst du einen Kaffee, bekommst du einen Kaffee. Nicht so im Starbucks, in dem du erstmal gefragt wirst, welche Sorte, welches Flavour, welches Topping du willst, wie viele Bohnen zu deinem Kaffee verarbeitet werden sollen und welches Muster dein Becher haben soll. Am Ende bezahlst du dort das Dreifache für etwas, das alles ist, nur kein stinknormaler Kaffee.

PS:
Ich gebe zu, Tim Hortons hat uns bestochen, diesen Artikel zu schreiben, denn nachdem wir unser letztes 9 Dollar-Frühstück mit unserer Visakarte zahlen wollten und die Dame am Schalter meinte, dass sie kein Visa annehmen würden und wir in Panik rausrennen wollten, da wir kein Bargeld dabei hatten, die Dame einfach meinte: "It's ok." Gab uns unser Frühstück trotzdem und wir mussten bis heute nichts dafür bezahlen :)

Mittwoch, 8. Februar 2012

Mittwoch, 1. Februar 2012

"Unsere kleine Farm" lässt grüßen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Farmleben, jetzt aber richtig

Banff ist verlassen. Sind jetzt in einem 300000 Seelen Vorort von Vancouver namens Abbotsford. Damit raus aus einem Urlaubsparadies, rein ins harte Arbeitsleben. Denn wir machen wieder Wwoofing, Farmstay also, auf einer richtig richtigen Farm. Heißt: je nach Tag und eingeteilter Arbeit 150 Ziegen melken, füttern, 100 Hühner versorgen, Käse- und Milchprodukte herstellen und für den Verkaufen zubereiten und was halt sonst noch so anfällt auf einer Farm. Das Nette ist, dass hier zur Abwechslung auch mal Kinder im Haus sind und dazu noch andere Wwoofer, einer aus Japan, eine Koreanerin und eine weitere Deutsche. Also sehr vielseitig und ausgefüllt die Zeit hier. Aber jetzt heißt es erstmal: Füße hochlegen, weil ich mir vorkomme, als hätte ich seit fünf Monaten heute das erste Mal tatsächlich gearbeitet...

Montag, 16. Januar 2012

Wälder, Steppen und tolle Leute

Winnipeg liegt hinter uns, Calgary ist jetzt angesagt.
Über Winnipeg haben wir bislang nicht viel erzählt, was daran liegt, dass es da nicht viel zu erzählen gibt. Highlight war, dass wir meinen 86 Jahre alten Großonkel besuchen konnten, der uns mit seiner Frau in ein All-you-can-eat-Restaurant eingeladen hat und vom ersten bis zum letzten Moment unseres Besuches Witze erzählt hat. Der Schelm. War total schön.
Danach ging es 19 Stunden lang mit dem Greyhoundbus westwärts nach Calgary, das heißt: Steppe, Steppe, Steppe. Ein ziemlicher Kontrast zu der Strecke zwischen Toronto und Winnipeg, was allertiefstes Waldgebiet war.



Von Calgary selbst haben wir im Grunde noch nichts gesehen, da unsere Zeit dieses Wochenende damit gefüllt war, mit unseren Couchsurfing-Hosts Wendy und Charlie zu essen, zu quatschen, zu essen und - ach ja - zu quatschen. Die sind soooo nett! Auch Christen. Haben uns in ihren Gottesdienst heute mitgenommen, der in einem Kinosaal stattfindet. Tolles Ambiente und bequeme Sessel :).
Heute abend waren wir in ihren Hauskreis eingeladen, wo wir ein Video über Mama Maggie Gobran, eine ägyptische Christin, die eine Hilfsorganisation für arme Kinder gegründet hat, angeschaut haben. Daraus hat mich vor allem folgende Geschichte von ihr angesprochen:

Ein Mann aus Salz ging am Strand eines Ozeanes. Er hörte eine Stimme aus dem Ozean, die ihn fragte: "Wer bist du?" Er sagte: "Ich bin ein Salzmann und wer bist du?" Die Stimme antwortete: "Komm näher." So ging der Mann einige Schritte entgegen des Ozeans und fragte ihn dieselbe Frage noch einmal: "Wer bist du?" Die Stimme antwortete: "Komm näher." Als er anfing, das Wasser zu berühren, lösten sich seine Füße auf. Also fragte er: "Wer bist du?" Die Stimme antwortete: "Komm näher." Als er es tat, löste er sich vollständig auf. "Wer bist du?", fragte der Mann. Die Stimme antwortete: "Ich bin der Ozean."

Sonntag, 1. Januar 2012

Freitag, 30. Dezember 2011

Moose? Is heut nicht.

Wir waren auf Moosejagd. Nicht richtig Jagd, weil dafür brauchst du eine Lizenz und ein Gewehr. Aber auf Moosefotojagd.

Schon seit wir der ersten Person in Kanada erzählten, dass unser nächstes Ziel Neufundland sei, war die erste Reaktion immer: "Oh, passt auf, dass ihr kein Moose überfährt!" Es klang, als würde es hier nur so von Moose wimmeln. Als würdest du über eins stolpern, sobald du das Haus verlässt. Ups, ein zwei Meter hohes Moose steht vor der Tür, hätt ich fast übersehen. Auf unserer Anreise im Bus am ersten Tag hielt ich also die vollen neun Stunden gebannt Ausschau nach meinem ersten Moose. Nichts.

Na gut, man kann ja mal Pech haben. Dann aber vergingen zwei Monate und wir sahen immer noch keins. Sind wohl scheu. Wir müssen unsere Taktik ändern. Also nichts mehr dem Zufall überlassen, sondern suchen. Horchen. So gingen wir in den Wald, blieben mitten drin stehen und horchten. Bewegten uns nicht. Hielten nach Fußabdrücken Ausschau. Horchten. Nichts.

Ein Freund erzählte uns hier, wie die Moosejagd normalerweise aussieht, sobald du Lizenz und Gewehr in der Hand hältst: Du setzt dich in deinen Truck, fährst die nächste Landstraße auf und ab und schießt einfach, sobald einer vor dein Auto läuft. So einfach. Aber wenn Kamill und Larissa sich für Stunden in den Wald stellen und horchen: nichts.

Mittlerweile halte ich es für eine Legende, dass es hier je Moose gab. Eine Legende um Neufundland, die erzählt wird, um ahnungslose Touris wie uns ins Land zu locken.
Genauso verhält es sich übrigens mit Eisbergen und mit Walen. Es soll hier beides wohl geben. Nur nicht jetzt gerade, wenn wir hier sind. Erst letztes Jahr kurz vor Weihnachten tummelte sich ein Walpaar in der Bucht von Flatrock und blieb dort einen ganzen Morgen über. Dieses Jahr natürlich nicht. Kamill und Larissa sind ja da.

Also halten wir auch das für eine Legende. Ein fieses Gerücht. Genauso wie die Geschichte über den Weihnachtsmann damals. Ich bin drüber hinweg. Glaubst du noch an Moose in Neufundland? Haha! Wie albern!
Stattdessen schicke ich euch mal dieses Fakemoose zu, das vor Elkes Haustür steht. So nah, dass man fast schon drüber stolpern könnte und meinen könnte, hier gäbe es tatsächlich Moose...

Samstag, 24. Dezember 2011

Joy to the world...



Tja, was gibt's heute Großartiges zu erzählen? Ich könnte ja von der knapp zwei Stunden langen Autofahrt mit einem Ziegenbock im Kofferraum schreiben oder von der lustigen Verkleidungsaktion, in der Kamill wie ein Schwerverbrecher aussehend durch St. John's gestreunt ist. Ich könnte auch den wunderschönen Wanderausflug in den schneebeckten Wald beschreiben. Aber es ist Heiligabend. Also bleibt nur eins zu sagen:
Wir wünschen Euch, liebe Familie, Freunde und Sonstige, ein wunderschönes und gesegnetes Weihnachtsfest! Gott wurde Mensch - möge uns das an diesem Wochenende wieder neu vor Augen geführt werden.

Und - darf ich noch jemanden grüßen? - meinem Bruder Sergej wünsche ich gute Besserung, dem gestern der Blinddarm rausoperiert wurde. Hoffe, du kommst Weihnachten nach Hause!!

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Weihnachtsfeiernmarathon

Noch 10 Tage bis Weihnachten! Was wünsch ich mir denn mal? Ähm... Hmm. Vielleicht eine Karte aus Paderborn? Wunsch erfüllt! Wir haben gestern eine Karte bekommen! Wir sehr man sich freut, wenn zwischen den tausend Briefen für Elke einer dabei ist mit der Aufschrift "Für Larissa und Kamill"! Danke, Mama!

Ansonsten gehts hier geradewegs auf Weihnachten zu. Elke hat viel Besuch, sodass wir immer Grund genug haben, Kekse zu backen. Alle großen Arbeiten sind erledigt. Die Scheune ist endlich wieder begehbar, es ist genug Feuerholz geteilt, die Lichterketten hängen.

Letzten Samstag haben Kamill und ich unsere eigene kleine Weihnachtsfeier gemacht, um auszunutzen, dass wir das Auto hatten. Sind in die Shoppingsmall gefahren und jeder durfte sich was als Geschenk aussuchen. Am Ende bin ich mit zwei Ohrringen mehr nach Hause gefahren und Kamill hat sich sein Geschenk für später aufgehoben, wenn er etwas Besseres findet, als eine Zeitschrift für 16 Dollar. Abends waren wir noch schön essen gegangen in einem Steakhouse. Kein Vergleich zu La Pampa, aber doch ganz nett gewesen.

Am Sonntag waren wir auf einer Weihnachtsfeier eingeladen, wo es schön Glühwein gab. Einen Weihnachtsmarkt gibt's hier nicht, weswegen wir natürlich umso mehr über den Glühwein hergefallen sind :)

Und heute kommt auch schon die nächste Weihnachtsfeier. Der Buchclub von Elke kommt heute. Jeder der Damen sollte ihr Lieblingsgedicht mitbringen und vorlesen. Auch eine Art, Weihnachten zu feiern. Wer ein hübsches Gedicht für uns hat, kanns ja zusenden, dann haben wir auch etwas zum Vorlesen :)

Dienstag, 6. Dezember 2011

Hach das Leben ist schön.

Letzten Freitag konnten wir ein Konzert von der Original-Newfoundland-Band "The Once" sehen. War ein Weihnachtskonzert in einer Kirche, was dem Ganzen ein sehr festliches Flair gegeben hat, wobei man bei vielen Songs am liebsten aufgestanden und mitgestampft und getanzt hätte :-) Hier ein Video von denen, aufgenommen in einem Pub in St Johns, wo wir auch schonmal waren:



Apropos Pub. Der Samstag fing erstmal nicht sehr vielversprechend an. Haben uns eine Santa-Claus-Parade angesehen, die durch das Dorf zog. Gähn. Ach, die schmeißen Bonbons, hinterher! Gähn. Winke winke... Dort trafen wir dann aber auf Margot, eine Freundin Elkes, die in die Stadt fahren wollte. "Oh, könntest du uns vielleicht mitnehmen?" "Yes, sure!" Huchuu! So verbrachten wir den ganzen Samstag dann in einem Museum, in der Bibliothek, und - um mal auch etwas neufundländische Kultur zu pflegen - in nem Pub. Und zwar geschlagene vier Stunden in dem selben Pub, wo wir aus Geiz an jeweils zwei Bieren nippten und eine Fish'n'Chips-Portion teilten. Die Rechnung bitte. 45 Dollar. What???? Yes, 45 Dollar. Moment mal, da stimmt doch was nicht. So fängt Larissa an, mit der Barkeeperin zu diskutieren, die sie dann höflich darauf hinweist, dass ein Bier nunmal 7,75$ kostet. Wow. Ok. Trinkgeld gabs nicht. Pubs in St Johns bis auf Weiteres erstmal auch nicht.

Den Sonntag verbrachten wir schön entspannt bei einem Ehepaar, das wir in der lokalen Gemeinde hier kennengelernt haben.

Und diese Woche... tatarata! Sind wir ganz allein hier und machen Housesitting, während Elke in Toronto ist! Das heißt: Ausschlafen, mit dem Auto cruisen und Facebookparties! Hihi. Nein, Elke, keine Sorge, wir sind verantwortungsvolle Leute, die gut auf Haus und Hof aufpassen. Nach dem Ausschlafen :-)

Mittwoch, 23. November 2011

Der östlichste Punkt Nordamerikas!

Da waren wir heute! Cape Spear - ein unscheinbarer Fleck im Nirgendwo, auf dem ein alter und ein neuer Leuchtturm hausen. Wie war's? Kaaaalt! Und wiiiindig! Der Winter kommt so langsam. Zeit für heiße Schokolade, doppelt Socken und den dreifach-um-den-Hals-wickel-Schal. Und... für wunderschön kitschige Plastik-Weihnachtmänner, -Rentiere, -Schneemänner und allerlei anderen bunt beleuchteten Weihnachtsschnickschnack, die hier in die Vorgärten gepackt werden. Der Wettbewerb hat begonnen, das Haus mit dem meisten Weihnachtsplastikkrimskrams wird hier auf unserm Blog gekürt...
Ansonsten können wir nach drei Wochen Landleben endlich wieder etwas Stadtluft schnuppern. Sind diese Woche bei Eva, einer österreichischen Freundin von Elke, bei der wir ganz großzügig for free hausen dürfen. Nachteil: Wir sprechen wiedermal nur Deutsch miteinander und das Englischlernen macht nicht wirklich Fortschritte. Vorteile: Eva ist eine der großzügigsten Personen, die wir bisher getroffen haben! Sie hätt wahrscheinlich sogar nichts dagegen, wenn wir in ihrem Haus eine Party stattfinden lassen würden. Und St. John's ist einen Steinwurf entfernt. Endlich wieder Fast Food, Shoppingmalls und überfüllte Straßen, so viel man will! Juppie! Nein, die Stadt hat natürlich mehr zu bieten, als das. Was, das schreiben wir ein ander Mal ausführlicher, denn Leute beklagen sich, dass unsere Einträge hier immer viel zu lang sind.

Mittwoch, 9. November 2011

Möchtegern-Farmer



Unsere zweite Woche in Neufundland ist voll zu gange und so langsam stellt sich eine Art Alltag ein. Wobei man es Alltag auch wieder nicht richtig nennen kann, da wir jeden Morgen gespannt auf die Anweisungen, nein, Anweisungen klingt so streng, auf die Vorschläge von Elke warten, was für Arbeiten heute anstehen, die wir Stadtkinder noch niiieee vorher in unserm Leben gemacht haben. So langsam häuft sich dabei eine stattliche Zahl dieser Dinge an, die da wären:

- Kartoffeln ernten. Ich sag nur: Es ist eine Kunst für sich, die Dinger bei der suche mit der Mistgabel nicht erst zu erstechen, bevor man sie aus dem Boden fischt.
- Eine Ziege an den Hörnern packen und mit Futter ablenken, während sie eine Pediküre bekommt. Hat ne unglaubliche Kraft, so eine Ziege!
- Einen Hund täglich Gassi führen. Nie gemacht. Musst du erst nach Neufundland kommen, um das zu lernen.
- Ein fussballgroßes Feld abgehen und die Pferdeäpfel aufsammeln, die sich über einen Sommer dort angehäuft haben. Dir dabei immer laut aufsagen: Ist gut für den Kompost! Ist gut für den Kompost!

Außerdem sind wir ziemlich gut darin, kreative Gründe für eine Pause zu suchen und einen Muskelkater zu bekommen, wenn wir die Schaufel zum Erde ausheben nur anfassen.

Und jetzt noch ein Geheimtipp für die Damen: Jetzt ist die Zeit, Krims Krams ausm Wald zu sammeln und zu trocknen, um einen eigenen selbstgemachten Adventskranz zu basteln! Da mach ich unsern Gemeindefrauen bald Konkurrenz, wenn es wieder heißt: Gib mir Dreck, Wiese und Stöckchen, ich mach daraus Deko.

Samstag, 29. Oktober 2011

Schlaf ist was für Anfänger...

Gestern, also Donnerstag, Nacht stiegen wir hochmotiviert um halb eins in der Nacht in den Bus in Richtung Neufundland ein, den wir jetzt gerade, fast 24 Stunden später - endlich - verlassen haben. Also nicht ganz denselben. Auf dem Weg haben wir ungefähr vier Mal den Bus gewechselt, so konnten wir die unterschiedlichsten Fahrstile der Fahrer im Detail studieren, zum Beispiel die Bremskraft mitten in der Nacht, wenn man gerade eingeschlafen ist und dann bei jedem Bremsen wieder wach wird und fast aus den Ledersitzen fällt. Bei mir auch nicht nur fast.

In einem Ort, keine Ahnung wo, erklang vom Fahrer die Ansage, dass wir beim nächsten Subway für eine halbe Stunde Rast machen. Haben wir zumindest so verstanden. Juppi, ein McDonald's war auch grad in der Nähe, also sind wir hin. Beim Rausgehen dann der Schock: Der Bus stand nicht mehr da. EINFACH NICHT MEHR DA!!!! Allein gelassen ohne Gepäck und Jacke im Nirgendwo! In dem Moment war mir klar, dass mein Englisch doch noch ausbaufähig war. Kamill, rational und besonnen wie er ist, ging dann erstmal nach Subway. Nein, nicht um sich einen Sandwich zu bestellen. Er sah dort jemanden aus unserm Bus. Der erzählte uns, dass der Bus nur woanders noch Leute abholt und in einer halben Stunde wiederkommt. Puh! Die halbe Stunde brauchte ich auch, um mich von dem Schreck wieder zu erholen.

Munter ging's weiter über Stock und Stein, bis wir an unserm vorläufigen Ziel North Sydney, den Ablegehafen für die Fähre nach Neufundland, erreicht haben. Dass wir es erreicht haben, war uns auch nicht sofort klar. Erst, nachdem der Busfahrer in unsere Richtung schrie: "Ferry to Newfoundland!!", war uns dann auch mal klar, dass wir gemeint waren und langsam aussteigen sollten.

Jetzt, Freitag um 23 Uhr, sitzen wir also auf der Fähre und warten, bis es losgeht. Wenn wir morgen früh nach sieben Stunden Fähre den Bus erwischen, erwartet uns nochmal eine 13-stündige Busfahrt bis nach St. John's. Von wo uns unsere Gastgeberin abholen wird. Vielleicht im Halloween-Kostüm, es wird nämlich der Halloween-Samstagabend sein. Wer weiß, vielleicht sind wir dann ja auch so weit, auf ne Halloween-Party mitzugehen, als Zombies werden wir nach dem Schlafmangel schon durchgehen ;-)

Sonntag, 16. Oktober 2011

Wer braucht schon ein Auto -

- wir nicht. Wofür auch. Kostet nur Geld: Versicherung, Registrierung, Sprit... Dazu noch den Stress, es fahren zu müssen. Vielleicht noch bei Sturm und Regen und Wind und Schnee und so. In Kanada. IN KANADA! Wo der Schnee gut hüfthoch sein kann. Wenn nicht höher. Bestimmt. Wer will da schon ein Auto. Busfahren ist doch auch toll, oder Züge, die fahren hier auch. So ein paar zumindest, einmal Tag. Die großen, wirklich wichtigen Ziele erreichen wir damit schon. Und diejenigen ohne Bus-, Flug- oder Zugverbindung sind ja - seien wir mal ehrlich - auch nicht wirklich sehenswert. Wofür also mit dem Auto da durchdüsen und kostbares Sprit verbrauchen? Eben.
Wir haben also kein Auto gekauft.
Im Gegenteil. Wir haben denen, den lieben quebecanischen Autohändlern, auch noch unsere Anzahlung dagelassen, weil die so unglaublich zuvorkommend waren und uns zwei volle Wochen Bedenkzeit ließen, indem sie das Auto einfach nicht fertig bekommen haben und uns immer wieder auf den nächsten Tag verwiesen. So hatten wir also genug Zeit, es uns WIRKLICH mal zu überlegen, ob wir überhaupt das Auto brauchen, wofür wir satte 500 kanadische Dollar Anzahlung bezahlt hatten.
Am Ende entschied das Los. Es sprach dreimal "nicht kaufen". Also nicht kaufen.  Es sei denn für 500 Dollar weniger als den besprochenen Preis. Bei diesem Vorschlag hat der Chef Kamill einfach mal angeschrieen und uns nicht mehr angeschaut, während der Rest der Mannschaft den Kopf über uns schüttelte. Keine Ahnung, was die haben. Wir sind einfach gegangen. Wir verstehen eh kein Französisch (sonst hätten wir wahrscheinlich auch gewusst, dass die Anzahlung bereits als Kauf angesehen wurde).
Wer braucht schon ein Auto in Kanada. Wir nicht.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Die Top 3 der unheimlichsten Unterkünfte

Auf unserer Tour haben wir schon in so manchen Unterkünften übernachtet, die nicht ganz geheuer waren und gut und gerne als Gruselhäuser durchgehen. Hier sind die drei unheimlichsten Schlafgelegenheiten, in denen wir bisweilen unterkommen durften.

Platz 3: Die Romantik alt eingesessener Steinklötze Eines Tages buchten wir ein Bed and Breakfast-Zimmer in Toronto, beschrieben als das "Romantic Mansion" Torontos. Günstig war es auch. Also: buchen. Von außen unscheinbar wurden wir innen mit düsterem Licht beim Eingang und klassischer Musik aus dem Hintergrund begrüßt - die Schlüssel mussten wir uns zwei Häuser weiter von der Tante des Besitzers abholen. Wir schleppten unsere Sachen in den dritten Stock über knatschende Treppenstufen. Auf jeder Etage schauten uns düstere Steinstatuen an. Oben angekommen starrte uns ein Gesicht mit aufgerissenem Mund an - wieder eine Statue, die an der Wand angebracht ist. Wie romantisch. Das Zimmer entpuppte sich als Reinfall: Ein riesieges Bett. Punkt. Aufgrund der Größe auf einer Seite des Bettes war ein Meter Platz bis zur Wand, was es uns erlaubte, die Tür auch zu öffnen, doch das war es dann auch schon mit Bewegungsfreiheit. Auch der Rest des Hauses glich eher einem schlechten Film über längstvergessene Epochen. Düstere Gestalten, die von riesigen Gemälden auf einen hinab blickten, in Dunkelheit versunken, was den dunkelrote Tapeten, den vergilbten Gardinen und der schwachen Beleuchtung zu Schulde kam, dazu die immerwährende klassische Musik aus einem Zimmer, in dem ein einsamer PC allein für diesen Zweck aufgebaut wurde - benutzen durften wir ihn nämlich nicht. Unterstrichen wurde dieses Ambiente durch Überwachungskameras in jedem öffentlichen Zimmer, die auch bloß darauf aufpassen, dass man sich nicht an dem Teekocher vergeht. Den durften wir nämlich auch nicht benutzen. Und wenn doch, dann hätte wahrscheinlich die Tante zwei Häuser weiter die Lichter nur noch dunkler eingestellt, damit wir den Teekocher einfach nicht mehr wiederfinden. Und ein paar weitere unsympathische Statuen aufgestellt, die uns gänzlich verjagt hätten. Auf jeden Fall unser Platz 3.

Platz 2: "Hier ist der Schlüssel für die Zelle 9 im vierten Stock! Angenehmen Aufenthalt!" Wer kann schon sagen, eine Nacht in einem hunderte von Jahren alten Gefängnis verbracht zu haben? Wir! Wir! Wir! Das Jail-Hostel in Ottawa nämlich war ein reales Gefängnis aus dem frühen 19. Jahrhundert und wurde nun zum Hostel umgebaut. Wir dachten uns, ok, es wurde umgebaut, dann wird's wohl auch schon behaglich werden, kann ja nicht so schlimm sein! Falsch gedacht! Um zu unserem Zimmer zu kommen, mussten wir zunächst eine 15 Zentimeter dicke Tür öffnen, einen mit schwarzen Backsteinen ausgebautes Treppenhaus betreten, wo Gitter zwischen den Treppen verhindern sollten, dass die Insassen sich selbst umbringen, dann einen langen, düsteren Gang passieren, der von engen kleinen Zellen umzäunt ist, bis wir schließlich unsere Nummer 9 fanden: Ein Doppelbett aus Eisengerüst, das quietscht, wenn man auch den Hauch einer Bewegung darin macht. Also stramm liegen, nicht atmen, dann ists ruhig. Wenn man von den Durchzuggeräuschen absieht, die durch die Gittertüren pfeifen. Und dem Schnarchen der Nachbarinsassen natürlich, denn dessen Türen sind natürlich wie auch unsere nicht-schalldichte Gitterstäbentüren. Ach ja, zum Thema Behaglichkeit: Ist nicht. Die Hostelbetreiber legten bei ihrem Umbau Wert auf Authentizität. Das hat uns das Feeling dafür erlaubt, wie es so war, damals, vor 150 Jahren, als Strafgefangener auf seine Hinrichtung zu warten. Im quietschenden Bett. Mit Backsteinwänden, Durchzug, Gitterstäbentüren und allem, was da so zugehört. Allein auf's Klo gehen wollt ich nachts jedenfalls nicht. Kamill musste mitkommen zum Händchenhalten. Was nicht schlimm war, da er ebenfalls kein Auge zubekommen hat. Unser Platz 2.  

Platz 1: Katzenjammer in Brooklyn Hier kommt unser Platz 1 der gruseligsten, unheimlichsten Unterkünfte, in denen wir bisher waren: Ein Privathaus in Brooklyn, New York. Oh ja, ein Privathaus. Gefunden auf einer Seite im Internet. Erst später kam uns dann der dunkle Gedanke, dass es nur deshalb als Privathaus angepreist wurde, weil die Genehmigung fehlt, es offiziell als Hostel laufen zu lassen. Denn, das Haus war nahe davor, einfach in sich zusammenzufallen. Buchstäblich. Der Garten war ein Urwald, das Tor zum Eingang noch vorhanden, doch zugewuchert, also musste man durch ein zweites Tor daneben. An der Tür wurden wir begrüßt mit dem Schild: "The department of buildings has determined that conditions in this premises are imminently perilous to life" was soviel bedeutet wie "Das Gebäudeamt erklärt die Bedingungen dieses Geländes für lebensgefährlich." Aha. Hübsch gewarnt gingen wir also rein in unser kleines, süßes, lebensgefährliches Nest. Hohe Decken und ein riesiges Vorzimmer lassen die Pracht erahnen, die das Haus einmal hatte. Hatte wohlgemerkt. Übrig geblieben sind abblätternde Tapeten, offene Drahtanschlüsse, nichtfunktionierende Toilettenspülungen und überall Bretter, die zusammenhalten sollen, was nicht mehr von selbst halten will. Ganze Treppengeländer zum Beispiel. Macht doch nicht, hier ist ein Brett, hämmer das einfach zwischen. Hält schon. Bestimmt. Unser Zimmer lag dann praktischerweise ganz oben. Nicht im Dach, höher. In einer Art Turm am Dach. Vorzustellen durch einen zweieinhalb mal zweieinhalb
Meter-Raum, der auf allen vier Seiten von Fenstern umgeben ist und nur durch einen schmalen Gang von unten bestiegen werden kann. Begleitet wurde unser viertägiger Aufenthalt durch so ungefähr einem Dutzend Katzen, die das Haus als ihr Eigentum nennen, wenn "mit Haaren markieren" Eigentum kennzeichnet. Aber hey, war günstig! Und wenn das Haus noch nicht eingestürzt ist, dann steht es noch heute und knartscht vor sich hin. Unser Platz 1.

Freitag, 23. September 2011

In Kanada sind sogar die Hunde freundlich

Jeder, der mich kennt, wird bereits mitbekommen haben, dass ich Hunde nicht mag. Ich mache einen großen Kreis um sie, behalte sie im Auge, wenn sie in meiner Nähe sind und steige zur Not auch mal auf einen Stuhl, wenn sie im selben Zimmer sind wie ich. Immer schon.
Wenn man mit Hundebesitzern redet, ist die übliche Reaktion zumeist: "Keine Angst, der tuuut doch nix. Der ist ein ganz liiieber. Der hat noch niiiie jemanden gebissen." Na dann. Ich will mal den Hundeliebhaber treffen, der sagt: "Jup, mein Hund ist ne Bestie und beißt nur so um sich, also komm ihm nicht zu nah." Nie gehört.

Einer dieser Sorte war bereits im Besitz unserer ersten Hosts. Bei unserem unschuldigen Klingeln rann ein riiiesiger schwarzer Hunde laut bellend (Kamill sagt, er bellte nicht, ich sage, er tat's) angerannt und versuchte uns zu reißen. Oder nur mich eigentlich. Sawyer hieß er, der eigentlich eine Sie war. "Keine Sorge, der tuuut nix, der will nur spielen!" war die erste Begrüßung von Sybille, unserer ersten Gastgeberin. In der Tat hab ich meine Zweifel an der ausgehenden Gefahr dieses Hundes bekommen, als er sich flach auf den Rücken legte und den Bauch zum Kraulen austreckte, nachdem Kamill ihn nur einmal berührt hat. Die erste Zeit musste Kamill immer für reine Luft sorgen, wenn ich mich im Haus von A nach B bewegen wollte. Mit der Zeit hab ich mich mit ihr arrangiert: Ich beachte dich nicht, du mich nicht. Wir wurden keine Freunde, aber wir tolerierten uns.

Die letzte Nacht kamen wir erneut in das Vergnügen, bei einer Familie couchsurfen zu dürfen. Sie bestand aus Vater, Mutter, Sohn, Sohn, Tochter und - Hund. Die Kanadier sind ja bekanntlich die Freundlichkeit in Person. Die Familie überschüttete uns mit Gefälligkeiten, Drinks, Essen und allem, was das Herz begehrt. Nur der Hund - wieder eine kleine, wuschelige, weiße Sie mit Namen Patches (frag mich nicht nach Hunderassen) - war mir suspekt. Sie guckte mich mit großen, braunen Augen an, blinzelte ein paar mal, wedelte mit dem Schwanz und wenn ich mich aufs Sofa setze, kam sie zu mir und legte ihren Kopf auf den Schoss. Sie war mir suspekt, weil sie zu lieb war. Wo blieb die Bestie in ihr? Ich verlor endgültig meinen Respekt vor ihr, als ich ihr ein Spielzeug, das quietschte, wenn man drauf drückt, entgegenhielt. Bei jedem kleinsten Geräuch zuckte Patches zusammen und duckte sich. Sie sei etwas ängstlich, wenn es regnet, so erklärte ihr Herrchen mir das Verhalten. Aha. Fast schon sympathisch.


Als Patches mir morgens aufs Bett gesprungen ist und mir mit einem Hecheln und wedelnden Schwanz "Guten Morgen" wünschen wollte, war's mir dennoch zu viel. Der Hund muss draußen bleiben.

Mal sehen, vielleicht schließe ich mit dem nächsten Hund ja noch tatsächlich Freundschaft - wenn es ein kanadischer Hund ist.

Samstag, 17. September 2011

New York, New York...

Wir sind jetzt fast eine Woche in New York und so langsam kann man sich ein Bild von der Stadt machen.

Wir haben den Broadway, den Times Square, den Central Park gesehen, waren auf der Liberty Island mit der Freiheitsstatue, haben den Ort besucht, wo das World Trade Center stand, Soho-Viertel und Wallstreet gesehen, Little Italy und Chinatown besucht... Wirklich schade, dass wir keine Fotos machen konnten (gehen davon aus, dass sie gestohlen wurde.)

Mein Eindruck: Hab noch nie eine Stadt gesehen, die gleichzeitig so bunt und grell ist und dabei so verfallen und dreckig sein kann! Hier leben ungefähr 19 Prozent der Einwohner in Armut, viele haben keine Krankenversicherung, während der Luxus und die Verschwendungssucht auf der anderen Seite unglaublich ist.
Hier ist ein Artikel aus dem Spiegel dazu:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,503740,00.html

Wenn man davon absieht, war es aber ein schönes Erlebnis, NY zu besuchen. Mein persönliches Highlight war auf jeden Fall Ellis Island. Das ist eine Insel direkt neben der Liberty Island, was mit der Fähre alle 15 Minuten erreicht werden kann und früher eine Einwandererschleuse war. Da sind zwischen 1896 und 1924 über 20 Millionen Einwanderer passiert, um sich als Immigrant registieren zu lassen und die Einreisegenehmigung zu bekommen.
Für mich war es echt interessant, über die Leute zu lesen und ihre Umstände, warum und wie sie hergekommen sind und wie das für sie war. Nachdem sie wochenlang auf dem Schiff fahren mussten, gab es dann immer noch das Risiko, dass sie keine Genehmigung bekommen und direkt den ganzen Weg zurück wieder in ihr altes Leben mussten. So konnte es auch passieren, dass Familien getrennt wurden. Über die Hälfte aller US-Amerikaner hat wohl in seiner Familiengeschichte mindestens eine Person, die durch Ellis Island eingereist ist. War sehr eindrücklich, davon zu lesen.
Hier ein Foto aus dem Internet:


Heute gehen wir den Tag ruhiger an, weil wir uns beide irgendwie eine Erkältung zugezogen haben. Morgen gehts wieder zurück nach Hamilton, wo ein Couchsurfer uns erwarten wird.

Montag, 12. September 2011

Moment, da war doch noch was...

Am Samstag haben wir die Niagarafälle besucht!
Wir sind mit einem Bus namens Casino-Coach gefahren. Der Name ist Programm: Für die Fahrt zum Kasino, das sich direkt an den Wasserfällen befindet, bezahlt man 12 Dollar, dazu bekommt man einen 10 Dollar-Gutschein für ein Essen im Kasino.
Als wir ausstiegen, hat uns die gute Dame vom Kasino dann nach unseren Ausweisen gefragtn, da wir anscheinend wir 16 aussehen, und uns gefragt, ob wir ins Kasino gehen würden. Ich habe daraufhin - guter Christ wie ich bin - entrüstet "Nein!" gesagt. Sie: "Are you sure?". Ich: "Yes!". Sie: "Really?". Ich: "Yes!".
Daraufhin hat sie uns freundlich einen guten Tag gewünscht. Außerhalb des Kasinos. Und ohne 10-Dollar-frei-Lunch.
Kamill hat mich daraufhin entgeistert angeguckt und gefragt, was das sollte. Erst dann dämmerte es mir, dass ich irgendwie die falsche Antwort gegeben habe. Nächstes Mal lass ich Kamill reden.

Die Niagarafälle waren jedenfalls echt super. Nicht so spektakulär, dass es uns den Atem rauben würde, aber doch echt sehenswert.

Mein kleines Highlight war die Fahrt mit einem Schiff bis kurz vor die Wasserfälle.
Der Rest der Gegend ist vergleichbar mit einem überdimensionalen Liborifest mit allerlei Kuriositätenläden, Geisterbahnen und kitschig-bunten Souveniershops. Hätt ich nie erwartet. Wer also beschauliche Natur genießen will, braucht nicht zu den Niagarafällen fahren!

Heut sind wir in New York angekommen. Da kein Couchsurfing-Host uns wollte, haben wir uns ein Hotel gegönnt. Hoffen auf morgen, ansonsten wirds teuer :-)